Mysteriöse Krankheitsfälle

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Wer bisher bei Catering Hannover nicht bedacht hat, ist in der Szene nicht mehr aktuell. Zahlreiche große Hotelketten sind mittlerweile Kunden eines der in den letzten Jahren neu gegründeten Unternehmen wie „Supreme Catering Hannover“. Doch jüngste Schlagzeilen schlägt diese Szene durch bisher nicht zurückzuverfolgende Krankheitsfälle, die vermutlich auf vergiftete Lebensmittel zurückzuführen sind. Die Kunden sind verunsichert und die Branche fängt an, bei der Organisation Catering Hannovers Unternehmen außen vor zu lassen. Ben Kingston, ein jungdynamischer Hannoveraner stieg 2010 in das Catering-Geschäft ein und schrieb sofort schwarze Zahlen. Auch bei einer von ihm organisierten Veranstaltung wurden Krankheitsfälle gemeldet. Der Caterer ist ratlos, Zubereitung und die servierten Lebensmittel seien von zuverlässigen Hannoverschen Zulieferern bezogen worden und unterliegen einer strengen Kontrolle. Die Aussagen stimmen mit den Presse-Erklärungen anderer großer Catering-Unternehmen aus Hannover überein. Eine hierfür eingerichtete Expertengruppe, die unter anderem auch von den Caterings Hannovers finanziert werden, konnte in einem vorläufigen Bericht keine Erreger-Quelle erkennen. Die Untersuchungen sollen fortgesetzt und gegeben falls intensiviert werden. Ebenfalls soll die Analyse zahlreiche Zulieferer aus Hannovers Umgebung einbeziehen. Die Caterer selbst zeigen sich zuversichtlich, die unerklärlichen Krankheitserreger schnellsten ausfindig zu machen und den Trend der letzten Jahre fortzusetzen. Dies fordert auch das Niedersächsische Gesundheitsministerium mit Sitz in Hannover. Die Catering Branche, bisher mit einem ausgezeichneten Ruf, wurde jüngst durch den Gesundheitsminister aufgerufen, schnellstmöglich die Fälle zu analysieren und aufzuklären. Bei weiteren Verdachtsfällen sehe sich die Behörde gezwungen, die Caterer selbst einer strengeren Kontrolle zu unterziehen. Dies führe zu erheblichen Behinderungen und würde der Catering Branche einige Verluste verursachen. Auffällig sei, dass die Krankheitsfälle hauptsächlich in Hotels der Innenstadt Hannovers auftreten sollen. Dies lege den Verdacht nahe, dass eventuell die Erreger-Quelle in den Lokalitäten selbst zu suchen sei und nicht bei den Caterern an sich, so Ben Kingston. Gegen diese Verdachtsäußerungen wehren sich die Sprecher der Hotelvereinigungen jüngst auf einer Pressekonferenz im IntercityHotel Hannover vehement. Aussagen zu folge, seien Verdachtsfälle lediglich bei wenigen Caterern aufgetreten und ebenfalls außerhalb von Hannover aufgetreten. Die These von Kingston stehe also im Widerspruch der aktuellen Faktenlage und würde von der nachlassenden Qualität der Caterer zeugen. Der Versuch, die Schuld auf die etablierten Hotels in Hannover zu schieben, sei ein kläglicher Versuch, von den eigenen Schwachstellen in den Kontrollsystemen abzulenken. Nach anfänglichen gemeinsamen Anstrengungen, die Erreger zu finden, wird der Ton zwischen Caterern und Hotelvertretern in Hannover harscher. Sollte der Konflikt sich weiter zuspitzen, so erwarte man in Regierungskreisen, dass sich der Niedersächsische Ministerpräsident einschalten wird. Unbestätigten Angaben zu Folge habe sich dieser bereits mit Vertretern beider Seiten getroffen, um sich ein erstes Bild der Lage zu verschaffen. Es bleibt demnach abzuwarten, ob die Expertengruppe die Erreger identifizieren kann, bevor die Fronten sich weiter verhärten oder gar eine offene Konfrontation bevorsteht.

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